Fokus-Weiterbildungen

Erläuterung zu den Fokus Weiterbildungen

Fokus-Weiterbildung bedeutet, dass verschiedenen Bildungsveranstaltungen unter einem Fokus zusammengefasst werden. Diese können frei gewählt werden, d. h. es gibt keine vorgegebene Reihenfolge und Sie stellen sich Ihr Portfolio selbst zusammen. Sie können ab 50 Präsenzstunden eines Fokus‘ ein EAH Zertifikat erwerben. Bei Interesse wenden Sie sich an die EAH.

Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf im Fokus | F 1

In Kooperation mit der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG)

Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf stehen im Fokus dieser Bildungsveranstaltungen. Diese sensibilisieren für die Lebensbedingungen der sehr heterogenen Personengruppe und qualifizieren die Teilnehmenden, deren Bedürfnisse und Bedarfe zu erkennen, Handlungsmöglichkeiten für eine größtmögliche Teilhabe zu identifizieren und entsprechende Umsetzungsstrategien zu entwickeln und zu reflektieren.

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    Künstlerisches Handeln in der Heilpädagogik | F 2

    „Die Kunst ist die stärkste Form von Individualismus, die die Welt kennt“
    Oscar Wilde

    Heilpädagogisches Handeln erfordert häufig Kreativität, sei es in der Erarbeitung von Verstehenszugängen, in der Art und Weise der Interventionen und Wahl der Mittel als auch im konkreten Einsatz kreativer Methoden.

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    • Zufallstechniken – ein farbenfrohes Übungsfeld für die Sinne | 24 F 2.3
      Das Spiel mit dem Zufall kann von hohem künstlerischem, pädagogischem und therapeutischem Wert sein und wurde bereits von verschiedenen Künstlern wie zum Beispiel Leonardo da Vinci, Max Ernst und Emil Nolde für die eigene Kunst und für Unterrichtszwecke (da Vinci) genutzt. Zufallstechniken lassen Freude erleben, neue Materialerfahrungen machen, steigern das Selbstwertgefühl und sind in vielerlei Hinsicht geeignet, mehr daraus zu machen.

    • Mixed-Media | 24 F 2.4
      Dieser Begriff lässt bereits vermuten, dass es sich hierbei um eine Mischung von (oft traditionellen) Mitteln, Techniken und Materialien handelt, die zu einer Bildgestaltung kombiniert eingesetzt werden: Malen, Drucken, Spachteln, Arbeiten mit Schablonen, mit Farbpigmenten und Bindemitteln, mit Acrylfarben, Kreiden, Sand und Asche, Textilien, Strukturpasten und unterschiedlichsten Collage-Elementen.

    ICF im Kontext heilpädagogischen Handelns | F 3

    Eine Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention ist, die volle wirksame und gleichberechtigte Teilhabe u. a. nach dem SGB IX sicher zu stellen. Der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), dem bio-psycho-sozialen Klassifikationsmodell der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Beschreibung von Auswirkungen eines Gesundheitszustandes, kommt in diesem Kontext eine hohe Bedeutung zu.

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    Wissenschaftliches Arbeiten und Forschen für einen akademischen Abschluss | F 4

    Viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen zeichnen sich durch eine hohe intrinsische Motivation zu lebenslanger Bildung aus, die ihren Widerhall finden soll in entsprechenden Kompetenzen, Reflexionstiefe, Verantwortungsbereichen, Gestaltungsbefugnissen und tariflichen Eingruppierungen.

    Die Fokusreihe ist für dieses Jahr abgeschlossen und wird im kommenden Jahr wieder stattfinden.

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        Kinder von Eltern mit psychischer Erkrankung – ein heilpädagogischer Blick | F 5

        Kinder von Eltern mit psychischer Erkrankung sind in den letzten Jahren seitens (heil)pädagogischer Perspektiven und sozialpolitischer Maßnahmen vermehrt in den Blick genommen worden. In den Bildungsveranstaltungen der EAH werden sowohl Kinder als auch Eltern betrachtet, deren Lebenslagen eruiert und heilpädagogische Herangehensweisen erörtert.

        Die Fokusreihe ist für dieses Jahr abgeschlossen und wird im kommenden Jahr wieder stattfinden.

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            Kommunikation teilhabeorientiert gestalten | F 6

            Ziel verschiedener UN-Konvention ist es, allen Menschen das Recht auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und dessen Umsetzung zu gewährleisten. Kommunikation und Interaktion kommen für Teilhabe eine wesentliche Rolle zu, denn hier werden Informationen ausgetauscht, Bedarfe und Bedürfnisse erfragt und kommuniziert, Gemeinsamkeiten und Unterschiede eruiert, Geschichten erzählt, Spiele gespielt, Beziehungen entwickelt, Streitgespräche geführt, Zu- und Abneigungen geäußert und vieles mehr…

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            • „Lass Bilder sprechen!“ –  Visualisierung sprachlicher Inhalte | 24 F 6.5
              Kommunikation ein tolles und spannendes Thema, weil es so unglaublich viele Varianten des Austausches von Informationen gibt, so viele individuelle Vorlieben, Fähigkeiten und Sensibilitäten. Für Fachkräfte der Heilpädagogik erwächst daraus die Anforderung, Kommunikation so zu gestalten, dass das Gegenüber die Inhalte verstehen und ein Austausch entstehen kann.

            • Einführung in Unterstützte Kommunikation | 24 F 6.6
              Unterstützte Kommunikation (UK) ist insbesondere im Rahmen der Entwicklung der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen ein Feld heilpädagogischen Handelns. Im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird Unterstützte Kommunikation als Maßnahme der Teilhabeermöglichung aufgeführt.


              Teilhabe ermöglichen:
              Sozialrechtliche Rahmungen heilpädagogischen Handelns | F 7

              Heilpädagoginnen und Heilpädagogen begleiten und unterstützen Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen und deren Umfeld in der Bewältigung ihrer Lebensaufgaben. Dies umfasst neben pädagogischer Förderung, Entwicklungsbegleitung und Beratung auch advokatorische Aspekte, d. h. Menschen im Erkennen, Wahrnehmen und Durchsetzen ihrer Rechte gegenüber Behörden zu unterstützen.

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                Gute Bildung für alle | F 8

                Der Bildungsort Schule bietet für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen mannigfaltige Einsatzfelder. Das alle Einsatzfelder einende Ziel liegt in der Unterstützung gelingender Teilhabe an Bildungsprozessen für alle Kinder sowie in der Initiierung, Entwicklung, Begleitung und Verstetigung einer Atmosphäre des wertschätzenden Miteinanders. Wege hin zu diesen Zielen schließen alle ein, die am System Schule beteiligt sind: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungspersonal, Hausmeister, Assistenzkräfte, Akteure des Sozialraums, Angehörige und Kooperationspartner.

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