Heilpädagoginnen und Heilpädagogen begegnen in ihrem professionellen Alltag Menschen, die sich durch deutlich auffallendes Verhalten auszeichnen.

Immer wieder wird nicht erkannt, dass auffälliges Verhalten in mitunter bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Bewältigungsstrategien traumatisierender Erfahrungen begründet liegt. Erkenntnisse der Traumatologieforschung in Verbindung mit entwicklungspsychologischen Ansätzen sowie spezielle diagnostische Verfahren  eröffnen hier neue Perspektiven, das Verhalten des Gegenübers besser zu verstehen und sich durch diese neue Sichtweise das Erleben dieser Menschen empathisch begleiten zu können.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
  • Hirnphysiologische Prozesse in traumatischen Situationen kennen,
  • die Auswirkungen traumatisierender Erfahrungen auf Erleben und Verhalten in Bezug zum Entwicklungsalter beschreiben,
  • Diagnostische Verfahren (Trauma-Symptom-Checkliste; Essener Trauma-Inventar für Kinder und Jugendliche, Das diagnostische Interview für psychische Störungen im Kindes-und Jugendalter, Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung)  kennen,
  • Grenzen der eigenen Profession und Schnittstellen zu anderen Professionen identifizieren, um ggf. für eine weiterführende Diagnostik an andere zu verweisen,
  • traumatisierende Erfahrungen und deren Folgen verstehen und in die Heilpädagogische Diagnostik einordnen.
Haben Sie bereits das Basismodul besucht?
Traumata als Erkenntnisziel Heilpädagogischer Diagnostik – Onlinemodul
Kurs-Nr.:
22 W 2.9
 
 
Referentin:
Marlene Andress
Termin:
Samstag, 26. März 2022, 09:00-13:00 Uhr
Freitag, 01. April 2022, 15:00-18:00 Uhr
Samstag, 02. April 2022, 09:00-12:00 Uhr
Umfang:
12 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
25. Februar 2022
Zielgruppe:
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl:
20
Format:
Online via Zoom
Kosten:
BHP Mitglieder 130,00 €
Nichtmitglieder 170,00 €