Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit traumatisierenden Erfahrungen bewegen sich auf der anspruchsvollen Gratwanderung zwischen Empathie mit der anderen Person und Schutz des eigenen Selbst. Das Hören von Erzählungen traumatisierender Erlebnisse kann zur sog. sekundären Traumatisierung führen, d. h. zu einer Traumatisierung, die nicht aus einem direkten Erlebnis resultiert, sondern aus zu großer Anteilnahme am Schicksal des anderen.

Es zeugt von hoher professioneller Haltung und Kompetenz, zugleich auf die betroffene Person wie auch auf sich zu achten, sozusagen empathisch in zwei Richtungen zu wirken.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
  • Sekundäre Traumatisierung in Ursachen und Wechselwirkungen erklären,
  • allgemeine und persönliche Resilienzfaktoren identifizieren,
  • die Bedeutung von Psychohygiene beschreiben,
  • individuelle Bewältigungs- und Selbstunterstützungsstrategien entwickeln,
  • die eigene Person im Spannungsfeld sekundäre Traumatisierung – Psychohygiene reflektieren.
Sekundäre Traumatisierung | Psychohygiene
Kurs-Nr.:
22 W 11.7
 
 
Referent:
Harald Bauer
Termin:
Freitag, 11. November 2022, 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 12. November 2022, 09:00-17:00 Uhr
Umfang:
16 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
7. Oktober 2022
Zielgruppe:
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl:
18
Verpflegung:
Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort:
Hotel Cristal Nürnberg
Willibaldstr. 5-7, 90491 Nürnberg
Webseite
Kosten:
BHP Mitglieder 290,00 €
Nichtmitglieder 350,00 €
Die Veranstaltung ist in Mecklenburg-Vorpommern als Bildungsurlaub anerkannt.